Über die Zeitschrift
Das Jahrbuch zielt darauf ab, den breiten Horizont einer Fragestellung sowie Treffpunkte wissenschaftlicher, künstlerischer und philosophischer Forschungen bereitzustellen, die dem Leitgedanken der Komplexität folgen und einen interdisziplinären Dialog über eine neue Gestaltung des Denkens, eine neue Sprache der Kommunikation und neue Visionen zur Beschreibung komplexer Systeme ermöglichen wollen. Es wird an der Schnittstelle interdisziplinärer Forschungsbereiche angesiedelt sein:
- Wissenschafts- und Ideengeschichte (mit Bezug auf die Entstehung des modernen Paradigmas des Wissens und seiner Krise, die die zeitgenössische Wissenschaft hervorgebracht hat);
- Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie (mit besonderem Augenmerk auf Inhalt und Praxis der Modellbildung sowie auf Transdisziplinarität);
- Medienphilosophie und Medienwissenschaft;
- Ontologie und Metaphysik (insbesondere die Debatte zwischen Reduktionismen und Emergentismen);
- Kunst und der ästhetischen Frage nach experimentellen Formen der Erforschung von Komplexität;
- Systemtheorie und Theorien der Selbstorganisation (insbesondere die Erscheinungsformen von Komplexität: Kontingenz, Disruption, Instabilität etc.).